Supra #3 erscheint erst zum Ende des Sommers! Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Am 29. Mai ist „Los Piratoz – Yes we ARRRRR!“ erschienen, ein feines Buch über das Schaffen der wohl aktivsten Hamburger Vertreter der Street Art-Bewegung.

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Los Piratoz | Los Piratoz Interview in Supra #1 ab Seite 14

Groundhopping News: Ailton zu Gast in Düsseldorf

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Es ist Sonntag, der 21.2.2010, 15 Uhr und wir befinden uns im ehemaligen Fortuna-Stadion in Düsseldorf, dem Flinger Broich. Was unser Supra-Korrespondent hier macht? Fußball gucken wollen und zwar nicht irgendeinen Kick, sondern immerhin das Spitzenspiel der NIEDERRHEINLIGA zwischen TuRU Düsseldorf und dem KFC Uerdingen mit dem zu erwartenden Comeback von Ailton. Einen Tag vor dem Spiel berichtete die Rheinische Pest jedoch, dass Ailton nicht spielen würde. Immerhin saß kleines dickes Ailton dann doch im Stadion, nur drei Reihen vor unserem Supra-Korrespondent ...

Wie wohl inzwischen allgemein bekannt, trainiert der ehemalige Bundesligatorschützenkönig Aílton Gonçalves da Silva seit einigen Wochen beim ehemaligen DFB-Pokalsieger und Europapokal-Halbfinalisten Bayer Uerdingen (heute KFC Uerdingen). Zum Rückrundenstart rangierten die Krefelder mit einem Rückstand von sieben Punkten (aber auch drei Spielen weniger) hinter dem Tabellenersten TuRU Düsseldorf auf Platz 5.
Nachdem sich die Uerdinger mit ihrem neuen "Superstar" angekündigt hatten, begann in Düsseldorf die Aufregung. Das Spiel wurde vom TuRU-Platz zum Konkurrenten Fortuna verlegt, die Sicherheitsauflagen erhöht und sogar ein Kartenvorverkauf eingerichtet. Trotz der kurzfristigen Absage von Ailton strömten immerhin noch 2.300 Zuschauer zum Spiel. Und zumindest in den ersten 30 Minuten wurden die TuRU-Fans nicht enttäuscht. Die ersten 30 Minten gehörten den Gastgeber, die für die Amateurniederungen äußerst attraktiven Fußball boten. Alonso Daniel Rey besorgten denn auch das 1:0 bevor die Krefelder mit dem Pausenpfiff zu einem schmeichelhaften 1:1 durch den ehemaligen Bielefelder Profi Erhan Albayrak kamen. In der Pause war es dann soweit: Ailton erhob sich von seinem Sitz, verteilte fleißig einige Autogramme und mir wurde endlich klar, warum die ganze Zeit mindestens drei Kameras auf mich gerichtet waren: Nicht das Turu-Maskottchen (siehe Foto) war Schuld, nicht mein Besuch war Anlass für diese Aufmerksamkeit, sondern Ailton, der genau drei Reihen vor mir gesessen hatten ... Na gut, denkt man sich da. Zeit sich einen Kaffee zu besorgen. Doch das verlief genauso schleppend wie die zweiten 45 Minuten. Was blieb als Erinnerung: Keinen Kaffee bekommen, keine Ahnung ob Ailton noch knipsen kann, keine weiteren Tore mehr gesehen und die Erkenntnis, dass 300-400 KFC-Fans (siehe Foto) und Ultras am Flinger Broich immerhin für ein wenig Stimmung sorgen können.

supra-magazin.net | KFC-Fankurve
supra-magazin.net | TuRU-Maskottchen auf der Suche nach Aufmerksamkeit

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